Das Projekt „Jugendgemeinderäte 4.0“ wird in Kooperation mit dem Landesministerium für Soziales des Landes Baden-Württemberg und dem Landesschülerbeirat von Baden-Württemberg ausgeführt.

Wie können wir Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg fördern und stärken? Welches Beteiligungsformat ist das Richtige für die jeweilige Kommune? Und wie fangen wir die schwindende Zahl engagierter Jugendlicher in kommender Zeit auf? Diese und viele weitere Fragen möchten wir als Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesministerium für Soziales, sowie dem Landesschülerbeirat von Baden-Württemberg beantworten. In einem gemeinsamen und  zukunftsweisenden Projekt mit dem Titel „Jugendgemeinderäte 4.0” geben wir zum Einen Kommunen Handlungsweisen und Werkzeuge an die Hand, um Jugendbeteiligung zu stärken. Zum Anderen fördern wir den Austausch zwischen den eigentlichen Akteurinnen und Akteuren der Jugendbeteiligung, den Jugendlichen selbst.
Im Folgenden geben wir detaillierte Einblicke in die drei Hauptbausteine, aus denen sich das Projekt zusammensetzt:

Ausbildung kommunaler Botschafter

Das Kürzel „4.0” steht in vielen Bereichen der Technik und Politik für zukunftsweisende Reformen des Austausches und der Vernetzung. Auch wir wollen mit dem Projekt „Jugendgemeinderäte 4.0” die Vernetzung unter Jugendlichen, den Kommunen und der Politik verstärkt ausbauen und fördern. Der erste Baustein des Projektes wird daher die Ausbildung sogenannter „kommunaler Jugendbotschafter” sein. Diese erhalten Einblicke in die einzelnen Formen der Jugendbeteiligung und lernen deren Vor- und Nachteile kenne. Mit ihrem neugewonnen Wissen sollen sie dann Kommunen zum Thema angemessene Jugendbeteiligung beraten können. Hiermit soll sichergestellt werden, dass das am besten passende Beteiligungsformat für die jeweilige Kommune etabliert werden kann. Die Ausbildung der Jugendbotschafter erfolgt im ersten Zeitraum der Projektphase und bildet somit dessen Basis.   

Kooperation zwischen Jugendgemeinderäten und SMV

Politisches Engagement in der Schule zu fördern und zu verankern ist ein wesentlicher Bestandteil des Projektes. Der Austausch zwischen bereits bestehenden Jugendgemeinderäten und weiterführenden Schulen bietet dafür hervorragende Vorraussetzungen. An jeweils sechs Standorten innerhalb der vier Regierungspräsidien Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe und Tübingen soll mit Hilfe dieses Projektes die Zusammenarbeit zwischen der SMV und dem dortigen Jugendgemeinderates gefördert werden. Die Gremien sollen hierbei im gemeinsamen Austausch, einen einjährigen Aktionsplan festlegen und gemeinsame Projekte entwickeln.
Dem Vorstand des Dachverbandes ist es hierbei besonders wichtig alle weiterführenden Schularten einzubinden.
Ebenso steht er den Gremien in deren Vorhaben und Aufgaben beratend zur Seite. Schließlich soll aus der ganzen Arbeit ein Abschlusskongress namens „Junge Demokratie” resultieren.

Abschlusskongress „Junge Demokratie“

Neben der Stärkung des politischen Engagements an Schulen, wollen wir auch die Zusammenarbeit mit dem Landesschülerbeirat festigen. Dafür soll ein gemeinsamer Kongress am Ende der Projektphase, mit allen Akteurinnen und Akteuren von „Jugendgemeinderäte 4.0”, geplant und ausgetragen werden. Geplant ist hierfür, neben dem Erfahrungsaustausch, Workshops und Weiterbildungsangebote zu den Themen „Demokratie”, „Jugendbeteiligung” und „Politisches Engagement” anzubieten.

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