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Pressearchiv.

Willkommen in den Pressesammlungen des Dachverbandes der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg e.V..
Hier findest Du alle Pressemitteilungen des Dachverbandes.

Pressemitteilung vom 01. Februar 2019:

Jugendbeteiligung: Motor der Demokratie.
Eine Investition in die Zukunft.

Der Dachverband der Jugendgemeinderäte e.V. fordert eine Stärkung der Gremienarbeit sowie eine bessere Ausstattung mit Ressourcen. Dazu hat der Vorstand gemeinsam mit interessierten Mitgliedern 5 Forderungen formuliert.

„Ein Jugendgemeinderat verbindet Ehrenamt und politische Bildung. Er ist Lernstube für den politischen Nachwuchs und gibt Jugendlichen die Möglichkeit sich gesellschaftspolitisch zu engagieren sowie die eigene Kommune mitzugestalten“, so Reinhard Langer, Vorsitzender des Dachverbands zur gesellschaftlichen Funktion der jugendpolitischen Gremien. „Gerade in Zeiten von immer stärker alternden Gemeinderäten sind Jugendgemeinderäte eine Investition in die Zukunft“, führt der 19-Jährige Student der Rechtswissenschaften sein Anliegen aus. „Mehr Wertschätzung für ihre ehrenamtliche Arbeit könnte jungen Menschen beispielsweise durch die Dokumentation ihres Engagements entgegengebracht werden“, gibt Herr Langer als Denkanstoß vor. Daher lautet eine der Forderungen des DVJGR, die Verankerung einer Ehrenamtsbescheinigung für Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte im Schul- oder Ausbildungszeugnis vorzugeben. Ziel dieser Forderung ist es, die damit erbrachten Leistungen, aber auch die erlernten Fähigkeiten sichtbar und für den weiteren Lebensweg nutzbar zu machen.

Da an den Dachverband der Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg e.V. immer wieder die Erfahrung herangetragen wird, die Arbeit vor Ort sei auf zu wenigen Schultern verteilt, ist ein weiteres Anliegen des Verbandes und seiner rund 60 Mitglieder: die Einführung einer festgeschriebenen prozentualen Pauschale für Jugendbeteiligungsprojekte, angelehnt an den Haushalt der Stadt. Dieses Budget für Jugendbeteiligung würde die Arbeit entscheidend erleichtern und könnte von den Jugendgemeinderäten selbstverantwortlich verwaltet werden. „Dort sehen wir die Kommunen selbst in der Pflicht, eine angemessene Pauschale in den Haushalt aufzunehmen und somit zu beziffern, wieviel ihnen die Jugendbeteiligung vor Ort tatsächlich wert ist.“, appelliert Lucas Osterauer, stellvertretender Vorsitzender an die Verantwortlichen. „Gerne unterstützen wir Städte und Gemeinden dabei, weitere Jugendgemeinderäte einzurichten und Jugendbeteiligung im Allgemeinen weiter zu stärken. Doch das geht nur mit den Kommunen, den Gemeinderäten sowie einer angemessenen Ausstattung mit Ressourcen zusammen,“ führt der Auszubildende aus Filderstadt die Forderung aus.

Um die Jugendlichen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen, hält der DVJGR es gleichermaßen für unabdingbar, landesweit kommunale 50%-Stellen für jeden Jugendgemeinderat einzurichten. Dies hätte für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung den Vorteil, eine feste Ansprechperson zu haben. Genau wie der Gemeinderat sind Jugendgemeinderäte gewählte Vertretungen der Stadt und somit ein Teil der Stadtverwaltung. Die langjährige Erfahrung hat dem Vorstand gezeigt, dass von den Ehrenamtlichen in den Jugendgemeinderäten ein enormer bürokratischer Aufwand abverlangt wird und sich dadurch die Motivation zur Ideenumsetzung nicht selten schmälert.

Ein weiteres Anliegen des Dachverbandes ist das „Fordern und Fördern“ der politischen Bildung. In Verbindung mit der Forderung nach einer Senkung des kommunalen und landesweiten Wahlalters auf 14 Jahre, steht das Anliegen Informationen zu Kommunal- und Landeswahlen in den Bildungsplänen aller Schularten aufzunehmen. Wir sind der Meinung, dass das Demokratieverständnis in der Schule stärker vermittelt und weitergegeben werden muss.

Gemeinsam mit dem Landtag, dem Städte- und Gemeindetag und natürlich direkt mit den Kommunen vor Ort könnte eine Umsetzung dieser konkreten Maßnahmen das Engagement unter Jugendlichen stark und attraktiv machen. „Als Vorreiter mit dem damals bundesweit ersten Jugendgemeinderat  könnte das Land Baden-Württemberg bei einer Umsetzung der Forderungen abermals eine Vorbildfunktion in der Förderung der Jugendbeteiligung einnehmen“, so die Pressesprecherin des Verbandes, Nina Kohler, amtierende Jugendgemeinderätin aus Weingarten.

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2018:

Jugendgemeinderäte wählen Vertreter:
Mitgliederversammlung 2018

Der Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg e.V. hat am Sonntag, den 16. Dezember, einen neuen Vorstand gewählt. In Tübingen kamen Vertreter der über 50 Jugendgemeinderäte aus dem ganzen Bundesland zusammen, um während des Wochenendes über wichtige Themen, wie die anstehende Kommunal- und Europawahl zu diskutieren, aber auch um sich über die inhaltliche Ausrichtung des Vereins einig zu werden. Abschließend konnten die Mitglieder entscheiden, wer sie in den kommenden zwei Jahren im Vorstand vertreten soll.

Der seit einem Jahr amtierende Vorsitzende Reinhard Langer aus Schwäbisch Gmünd stellte sich zur Wiederwahl und wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Lucas Osterauer aus Filderstadt. Als Kassiererin bestätigten die Nachwuchspolitiker die Heidelbergerin Livia Polte.

Größere personelle Veränderungen ergaben sich im Beirat des Vereins. Zur Pressesprecherin wählten die Mitglieder Nina Kohler vom Jugendgemeinderat Weingarten, die damit Lucas Osterauer ablöst. Die ehemaligen Beiräte Alina Wenger, Coco Haag, Ferdinand Janzen und Philipp Becker gaben bereits im Vorfeld an, nicht mehr zu kandidieren. Als neue Mitglieder des Beirates setzten die stimmberechtigten Mitglieder nun Daniel Uphoff aus Reutlingen, Lea Rittenauer aus Korntal-Münchingen und Mamo Ali aus Lahr ein.

Da im kommenden Amtsjahr die Kommunalwahlen in ganz Baden-Württemberg anstehen, möchte sich der Dachverband noch einmal mehr dafür einsetzen, Jugendliche für Politik zu begeistern und sie dazu zu bewegen, an den Wahlurnen für ihre Meinung einzustehen. Ebenfalls geäußert wurde der Wunsch, sich für die Gründung eines bundesweiten Jugendgremiums einzusetzen.

Einig waren sich die Delegierten im Lob an den bisherigen Vorstand. Dieser habe gute Arbeit geleistet und dem Dachverband beispielsweise die lang ersehnte Geschäftsstelle gebracht.

Der alte und neue Vorsitzende Reinhard Langer zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Mitgliederversammlung:

,,Ich bedanke mich für das gute Ergebnis und gehe mit neuer Motivation in die nächsten zwei Jahre. Wir wollen jetzt noch stärker daran arbeiten, den Dachverband als feste Größe in der Jugendpolitik des Landes zu etablieren.“

Reinhard Langer 1. Vorsitzender des Dachverbandes

Mit diesen Worten beendete er die zweitägige Konferenz, in der es neben der inhaltlichen Diskussion, auch interessante Workshops zur Kommunalpolitik gab.

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